{"id":55,"date":"2018-12-26T15:48:07","date_gmt":"2018-12-26T15:48:07","guid":{"rendered":"http:\/\/lgv.simone-stockmar.de\/?page_id=55"},"modified":"2025-02-06T13:47:01","modified_gmt":"2025-02-06T12:47:01","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lgviersen.de\/?page_id=55","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wie kam es vor 60 Jahren zur Gr\u00fcndung der LG Viersen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;Aufbruch in schwerer Zeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(aus der Vereinschronik &#8222;\u0080\u009e50 Jahre LG Viersen 1947 e.V.&#8220;\u0080\u009c von Dr. Ludwig H\u00fcgen, 1997)<\/p>\n\n\n\n<p>Am 10. April 1947 schlie\u00dfen sich in Viersen achtzehn junge\nMenschen unter Leitung von Paul Funk, der erst vor wenigen Wochen aus einem\nInternierungslager der Alliierten entlassen worden war, zusammen, um einen\nSportverein zu gr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Neugr\u00fcndung eines Vereins w\u00e4re, aus heutiger Sicht\nbetrachtet, der Presse nicht mehr als eine Randnotiz wert, und man w\u00fcrde\nschnell zum Tagesgeschehen \u00fcbergehen und erst einmal die Entwicklung dieses\njungen Vereins abwarten, bevor man sich n\u00e4her mit ihm befasste, w\u00e4re da nicht\ndas denkw\u00fcrdige Datum der Gr\u00fcndung, das Nachkriegsjahr 1947! Um sich zu\nerinnern, was es bedeutete, sich zum damaligen Zeitpunkt der &#8222;\u0080\u009eK\u00f6rperert\u00fcchtigung&#8220;\u0080\u009c zu widmen &#8222;\u0080\u0093 und unter\ndiesem Ziel wurde bis dahin fast ausschlie\u00dflich\nder Sportbetrieb gesehen &#8222;\u0080\u0093muss man\neinen Blick zur\u00fcck in eine Zeitepoche tun, wie\nman sie schrecklicher wohl nie in der deutschen Geschichte erlebt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Deutsche Reich hatte nur zwei Jahre zuvor den II.\nWeltkrieg verloren und vor den Alliierten kapituliert, das vormalige\nReichsgebiet war von den vier Siegerm\u00e4chten, den USA, der UdSSR, Gro\u00dfbritannien\nund Frankreich besetzt und in vier Zonen aufgeteilt worden, die nur sp\u00e4rliche\nVerbindungen unterhielten, nicht zuletzt, weil das Verkehrsnetz v\u00f6llig\nzusammengebrochen war. Fast alle deutschen Gro\u00dfst\u00e4dte und viele D\u00f6rfer waren mehr\noder weniger zerst\u00f6rt und zerbombt; in Viersen waren 40 % des gesamten\nWohnungsbestandes zerst\u00f6rt und unbewohnbar. Millionen von Fl\u00fcchtlingen und\nVertriebenen str\u00f6mten aus dem Osten in den Westen und suchten in\nMassenunterk\u00fcnften eine erste Bleibe, Millionen Soldaten kehrten nach und nach\naus der Kriegsgefangenschaft in ein Land zur\u00fcck, f\u00fcr das es keine Hoffnung mehr\nzu geben schien. Auch in Viersen schwoll die Bev\u00f6lkerungszahl bedrohlich an:\nlebten im M\u00e4rz 1945 beim Einmarsch der Amerikaner nur noch rd. 22.000\nEinwohnerinnen und Einwohner in der Stadt, so stieg die Bev\u00f6lkerung bis zum\n22.3.1947 auf 33.718 Personen an.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei aufeinander folgende strenge Winter hatten ein \u00dcbriges getan, die ungeheure Not der Bev\u00f6lkerung noch zu vergr\u00f6\u00dfern. Allein fast sieben Millionen Fl\u00fcchtlinge, die bis Anfang 1946 in die britisch und amerikanisch besetzte Zonen kamen, versch\u00e4rften den t\u00e4glichen Kampf um Wohnraum, Brennmaterial und ums nackte \u00dcberleben. Der Kalorienbedarf war f\u00fcr den &#8222;\u0080\u009eNormalverbraucher&#8220;\u0080\u009c auf 1.550 festgelegt, zuviel zum Sterben und zuwenig zum Leben, und doch sank dieser Wert, beschleunigt durch schlechte Ernteertr\u00e4ge sowie als Folge der strengen Winter auf kaum fassbare 1.100 Kalorien pro Tag im Fr\u00fchjahr 1946. Die monatliche (!) Zuteilung von 5 kg Brot, 1 kg N\u00e4hrmittel, 450 g Fleisch, 600 g Fisch, 400 g Fett, 375 g Zucker, 450 g Marmelade, 62,5 g K\u00e4se, 2 l Magermilch und 250 g Ersatzkaffee pro Person musste ausreichen. Die H\u00e4lfte aller Kinder war untergewichtig, die Stadtkinder im entstehenden Nordrhein &#8222;\u0080\u0093Westfalen wiesen ein Untergewicht von bis zu 10 % auf&#8220;\u0080.<\/p>\n\n\n\n<p>Die &#8222;\u0080\u009eViersener\nMitteilungen&#8220;\u0080\u009c, das Amtsblatt f\u00fcr den Stadtkreis Viersen im Jahr 1947, dokumentierte trefflich\nden damaligen katastrophalen Zustand. So hei\u00dft\nes etwa am 26. April 1947: &#8222;\u0080\u009eDie Viersener\nMitteilungen berichten \u00fcber den Stand der Tr\u00fcmmerr\u00e4umung. Nach dem ungew\u00f6hnlich\nlangen und harten Winter hatte sich das Fortschaffen der Tr\u00fcmmer verlangsamt.\nVor allem war es die Transportnot, die fehlenden Pferdefuhrwerke und die\nprek\u00e4re Treibstofflage, die den Einsatz von Lkw&#8220;\u0080\u0099s\nverhinderte, die zus\u00e4tzliche Schwierigkeiten bot. Nun\ngab man sich daran, f\u00fcr den Transport der Tr\u00fcmmermassen aus der Stadt hinaus eine Feldbahn zu bauen. Die\nBahn sollte aus den R\u00e4umungsgebieten um die L\u00f6h-, Remigiusstra\u00dfe usw. \u00fcber die Garten-, Kaiser- und\nBismarckstra\u00dfe zum Hohen Busch f\u00fchren. Hier sollte das Gel\u00e4nde der geplanten\nSportplatzanlage angesch\u00fcttet werden. Weitere Tr\u00fcmmermassen sollten mit\nStra\u00dfenbahnwagen nach M. Gladbach gebracht werden.&#8220;\u0080\u009c\nIn der Ausgabe vom 10. Mai 1947 k\u00fcndigt die Viersener Polizei den Kampf gegen\nVerbrecher, Schieber und Schwarzh\u00e4ndler an. Auf einem in die Augen springenden\nBoykottplakat hei\u00dft es: &#8222;\u0080\u009eW\u00e4hrend die hungrigen Massen stundenlang um das\nAllernotwendigste anstehen, schlemmen Schieber und Schwarzh\u00e4ndler auf ihre\nKosten. Den Schwarzschl\u00e4chtern konnte ein empfindlicher Schlag versetzt werden,\nindem &#8222;\u0080\u009eman ein mit allem Comfort\neingerichtetes Schlachthaus in Neuwerk ausfindig machte&#8220;\u0080\u009c, wo seit 1946 w\u00f6chentlich\nSchlachtfeste stattgefunden hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00e4u\u00dfere Not treibt die Menschen in die Kirchen; selten zuvor und nie danach waren die zahlreichen Messen so gut besucht wie in den ersten Nachkriegsjahren&#8220;\u0080.<\/p>\n\n\n\n<p>Und eine weitere unscheinbare Notiz: Am Donnerstag, dem 10.\nApril 1947, fand die Gr\u00fcndungsversammlung der LG 47 statt. Am 5. Mai war die\noffizielle Gr\u00fcndungsversammlung.&#8220;\u0080\u009c<\/p>\n\n\n\n<p>Soweit die kurze Pressenotiz in den Amtlichen Viersener\nNachrichten. Das waren also die Zust\u00e4nde, die Anfang 1947 in der britischen\nZone herrschten, als von einer Bundesrepublik Deutschland geschweige denn einem\nvereinigten Deutschland keine Rede sein konnte, und die erst ihr Ende fanden,\nals mit der W\u00e4hrungsreform am 20.06.1948 eine allm\u00e4hliche Normalisierung des\nt\u00e4glichen Lebens einsetzte.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war damals schwierig, einen Verein oder irgendeine Organisation zu gr\u00fcnden, denn dies war von der Genehmigung der britischen Milit\u00e4rregierung abh\u00e4ngig, und diese verhielt sich bei der Erteilung solcher Genehmigungen \u00e4u\u00dferst restriktiv&#8220;\u0080. Erst nachdem festgestellt worden war, dass f\u00fcr alle vorgesehenen Vorstandsmitglieder die entsprechenden &#8222;\u0080\u009ePersilscheine&#8220;\u0080\u009c vorgelegt worden waren und somit feststand, dass sie keine &#8222;\u0080\u009eNazis&#8220;\u0080\u009c waren, konnte am 10 April 1947 die Gr\u00fcndungsversammlung stattfinden. 18 junge Menschen, der j\u00fcngste war damals zw\u00f6lf Jahre alt, waren von der Sache begeistert, die Paul Funk ihnen vortrug, denn der &#8222;\u00a7 2 der Satzungen lautete: .. 1. F\u00f6rderung des Sportinteresses, 2. die Mitglieder in ihrer Freizeit durch Sport und Spiel, Wandern und Vereinsfestlichkeiten zu unterhalten.&#8220;\u0080\u009c<\/p>\n\n\n\n<p>Hier nun ein Bericht aus dem Festheft anl\u00e4sslich des\n10j\u00e4hrigen Bestehens des Vereins 1957 \u00fcber die Vorbereitungen und die\nanschlie\u00dfende Gr\u00fcndungsversammlung:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;\u0080\u009eEs wurde geplant und es wurde\ngehandelt. Oma Brassel stellte ihren Garten zur Verf\u00fcgung, und es wurde\ngearbeitet, Tag f\u00fcr Tag. Es entstand eine Sprunggrube, die mit Torf, S\u00e4gemehl\nund Sand gef\u00fcllt wurde, ein Platz f\u00fcr Kugelsto\u00dfen wurde geschaffen, als Ring\ndiente ein alter Schornsteinring der ehemaligen Ziegelei H\u00fcpkes. Der Weg links\nder Freiheitsstra\u00dfe von Brassel bis Tankstelle Becher war unsere Laufbahn. Ein\nHochsprungger\u00e4t wurde gezimmert und die Matten f\u00fcr den Saal aus altem\nSackleinen gen\u00e4ht und mit Stroh gef\u00fcllt. Trainingsabende wurden angesetzt, und\nso war Brassels unterer Saal zur Turnhalle geworden. Die Werbung setzte ein und\ndie Genehmigung zur Gr\u00fcndung des Vereins kam.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 5. Mai 1947 fand die offizielle Gr\u00fcndungsversammlung und\nsomit die Gr\u00fcndung der LGV im Lokal Brassel statt. Alles war entsprechend\nvorbereitet. Die \u00dcbungsst\u00e4tte, die bis dahin noch nicht benutzt war, prangte in\nGr\u00fcn. Die Sprunggrube war durch ein Band gesperrt. Die Mitglieder, derzeit 25,\nversammelten sich an der Weitsprunggrube. Man freute sich \u00fcber das bisher\nErreichte, und jeder hoffte sich einer Gemeinschaft angeschlossen zu haben, in\nder er sich wohlf\u00fchlen konnte. Paul Funk sagte, dass nach der heutigen Gr\u00fcndung\neines Sportvereins doch auch in Viersen neben den \u00fcbrigen Sportvereinen die\nJugend in unserer schwer angeschlagenen Vaterstadt sich zusammenfinden m\u00f6ge,\nganz gleich, woher jeder kommt. Jeder soll sich hier wohlf\u00fchlen, sich tummeln\nin Sport und Spiel und sich kameradschaftlich einf\u00fcgen. Er schloss mit den\nWorten; M\u00f6ge die Jugend sich wieder finden in Liebe zur Heimat und in Liebe zur\nsch\u00f6nen Leichtathletik. Der neu gegr\u00fcndete Verein tr\u00e4gt den Namen &#8222;\u0080\u009eL.G.V. &#8222;\u0080\u0093\nLeichtathletik Gemeinschaft Viersen&#8220;\u0080\u009c.\nDann zerschnitt er das Band und machte als erster den Sprung in die Grube und\nsomit in die Vereinsgeschichte. Es schlossen sich der damalige 2. Vorsitzende\nHeinz Sauren, sowie alle Sportkameraden, die dieser Handlung beigewohnt hatten,\nan. Franz Woznicak senkte die Flasche, die eine Urkunde enthielt, 1 m tief\nneben der Sprunggrube. Jeder der Anwesenden erhielt, soweit er das Alter dazu\nhatte, von dem damals so knappen ,Knolly-Brandy&#8220;\u0080\u0099\nzwei eingeschenkt, so war der Inhalt der Flasche gerecht verteilt&#8220;\u0080\u00a6.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ersten Vorstand der LG 47 konnte Paul Funk die\nnachfolgenden Personen der \u00d6ffentlichkeit vorstellen:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Vorsitzender&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Paul Funk&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>2. Vorsitzender&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heinz Sauren<\/p>\n\n\n\n<p>1. Kassierer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Otto Rixen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;                     2. Kassierer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heinz Coenen<\/p>\n\n\n\n<p>1. Schriftf\u00fchrer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Karl Heinz Bohnen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;                 2. Schriftf\u00fchrer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Willi Beckers<\/p>\n\n\n\n<p>Jugendwart&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\nHermann Magolei<\/p>\n\n\n\n<p>Mitglieder der LGV waren im Mai 1947:<\/p>\n\n\n\n<p>Gerhard Luhnen, Heinz Jenneskens, Karl Schroeren, Ernst\nSchulz, Peter Schnorrenberg, Heinz Magolei, Hans Reiher, Hermann Pastors, Franz\nWoznizak, Rolf Zemaneck, Bruno v. Meegen, Heinz M\u00fcller , Jakob Pauwels, Kurt\nSchulz, Herbert Inhetpanhuis, Willi Schmidt, Heinz Sips, Hans Orta.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Vereinssatzung, die der Milit\u00e4rregierung zur\nGenehmigung vorzulegen war, hei\u00dft es u.a.:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;\u0080\u009eDer Verein verfolgt den Zweck,\ndie Leichtathletik und andere Sportarten zu pflegen, insbesondere durch\nAbhaltung regelm\u00e4\u00dfiger \u00dcbungsveranstaltungen\nmit den Mitgliedern unter fachkundiger Anleitung, sowie Teilnahme an\nSportveranstaltungen. Der Verein f\u00f6rdert durch gesellschaftliche\nVeranstaltungen den Kontakt unter den Mitgliedern.&#8220;\u0080\u009c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"> <strong>Jubil\u00e4um LGV 75 Jahre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Samstag, dem 20. August haben wir im ev. Gemeindehaus 75 Jahre LG 1947 Viersen e.V. gefeiert. Wir konnten \u00fcber 200 G\u00e4ste &#8211; Mitglieder \/ Ehemalige \/ Honoratioren \/ Vereinsvertreter befreundeter Vereine \/ Unterst\u00fctzer und Sponsoren &#8211; begr\u00fc\u00dfen.<br>Den Abend haben wir mit einem sehr kurzweiligen offiziellen Teil begonnen. Unser Vereinsmitglied und Moderator Frank Schiffers hat den Abend im sch\u00f6n dekorierten Saal er\u00f6ffnet und mit Elmar Orta und Helge Heining &#8211; 1. und 2. Vorsitzende &#8211; einen kleinen \u00dcberblick \u00fcber das Vereinsleben, Gruppen und Veranstaltungen gegeben. In die durch einige Bilder und Impressionen unterst\u00fctzten Gespr\u00e4chsrunden wurden die Ernennung von sechs Ehrenmitgliedern integriert. F\u00fcr die jahrzehntelange Unterst\u00fctzung des Vereins wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Uschi Dahm, Iris Schulz, Dorothee Schmitt, Angelika und Georg Gehlen, sowie Willi Mond. Wir gratulieren herzlich, verbunden mit der Bitte die Arbeit auch in Zukunft gem\u00e4\u00df dem Vereinsmotto fortzuf\u00fchren &#8222;Nichts f\u00fcr uns, alles f\u00fcr die Jugend!&#8220;<br>Selbstverst\u00e4ndlich durften wir auch Viersens erste B\u00fcrgerin Frau Sabine Anem\u00fcller begr\u00fc\u00dfen und auch den Repr\u00e4sentanten in Viersen der Sparkasse Krefeld &#8211; Stefan Vander, der wie auch der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des LVN \u2013 Leichtathletik Verband Nordrhein e.V. &#8211; Dieter Voigt Gru\u00dfworte zum Jubil\u00e4um \u00fcberbrachten.<br>Der Abschluss des offiziellen Teils waren vier Ehrungen des KreisSportBund Viersen e.V.&nbsp;f\u00fcr die langgedienten Vorstandsmitglieder Uschi Dahm, Erwin Riether, Elmar Orta und Helge Heining.<br>Besonders erfreut waren wir \u00fcber die Anwesenheit eines der beiden noch lebenden Gr\u00fcndungsmitglieder. Hermann Pastors hat es sich mit 94 Jahren nicht nehmen lassen aus seinem heutigen Wohnort Nettetal nach Viersen zu kommen, weiterhin konnten wir Hubert Reuters, letztlich 90 Jahre geworden und wahrscheinlich das l\u00e4ngste durchgehende Mitglied der LGV begr\u00fc\u00dfen. Hubert war immer Langstreckenl\u00e4ufer und \u00fcber Jahrzehnte Organisator des Viersener Herbstwaldlaufs, dieses Jahr zum 75. Mal am 15. Oktober 2022.<br>Der gesellige Teil des Abends mit vielen Gespr\u00e4chen und Schwelgen in Erinnerungen wurde von einem rasanten Show-Act der Tanzschule Fauth eingeleitet und dann mit der musikalischen Unterst\u00fctzung von DJ Chris fortgesetzt.<br>Wir danken f\u00fcr einen sehr sch\u00f6nen Abend allen Teilnehmern, Organisatoren, Helfern, Unterst\u00fctzern und Sponsoren mit einem dreifachen LGV!<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/gfkkoeln-my.sharepoint.com\/:f:\/g\/personal\/helge_heining_gfkmbh_com\/EuE3Y4dcYmtHs7aTuCgsgGYBKUK-LRFVKrAWpi6Zfr93dA?e=Lo8f24\">Bilder vom Abend<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/gfkkoeln-my.sharepoint.com\/:b:\/g\/personal\/helge_heining_gfkmbh_com\/EWlIg9Vd_DxPqG6tH6LY4joB5dAHH8AesEaxOlBq0SeyEg?e=zu4m9h\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Festheft zum Jubil\u00e4um<\/a> &#8211; gedruckte Exemplare gerne bei den Trainern anfragen<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie kam es vor 60 Jahren zur Gr\u00fcndung der LG Viersen? &nbsp;Aufbruch in schwerer Zeit (aus der Vereinschronik &#8222;\u0080\u009e50 Jahre LG Viersen 1947 e.V.&#8220;\u0080\u009c von Dr. Ludwig H\u00fcgen, 1997) Am 10. April 1947 schlie\u00dfen sich in Viersen achtzehn junge Menschen unter Leitung von Paul Funk, der erst vor wenigen Wochen aus einem Internierungslager der Alliierten entlassen worden war, zusammen, um einen Sportverein zu gr\u00fcnden. Die Neugr\u00fcndung eines Vereins w\u00e4re, aus heutiger Sicht betrachtet, der Presse nicht mehr als eine Randnotiz&#8230;<\/p>\n<p class=\"read-more\"><a class=\"btn btn-default\" href=\"https:\/\/lgviersen.de\/?page_id=55\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> Weiterlesen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-55","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lgviersen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/55","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lgviersen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/lgviersen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lgviersen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lgviersen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=55"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/lgviersen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/55\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10984,"href":"https:\/\/lgviersen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/55\/revisions\/10984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lgviersen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=55"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}